Verlagerung der Tierhaltung ins Ausland – Minister Remmel verunsichert Landwirte und Verbraucher

Margret Vosseler, Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Landtag, hat mit Bestürzung die Vorstellungen von Landwirtschaftsminister Johannes Remmel gelesen, nach denen die heimische Fleischerzeugung ins Ausland verlagert werden soll. „Muss Tiermast hier in Deutschland stattfinden?“ fragte der Minister in einem Interview. Auf die Nachfrage Vosselers, ob dem Tierschutz eher gedient sei, wenn die Fleischerzeugung nicht in Deutschland unter Beachtung der bekannt hohen Tierschutzanforderungen, sondern im Ausland stattfinde, ruderte der Minister nun zurück. Die Frage werde „fehlerhaft interpretiert.“

„Die Zukunft der Tierhaltung in Deutschland und in Nordrhein-Westfalen ist  angesichts der unklaren Haltung der Landesregierung gefährdet“, konstatiert Vosseler. Die Folgen dieser Politik der Verunsicherung für die landwirtschaftliche Tierhaltung und für die heimische Fleischerzeugung dürfen nicht die Verbraucher und die Landwirte ausbaden.“ Vosseler resümiert: „Die Landwirtschaftspolitik unterliegt weiter den biegsamen Remmelschen Interpretationen. Damit setzt der Minister seinen Verunsicherungskurs fort, die nordrhein-westfälischen Tierhalter wissen weiterhin nicht, woran sie sind.“

Antwort der Landesregierung (Landtags-Drucksache 15/2952):  MMD15-2952.pdfjsessionid35ACBAD18C4C922B1F11CDDA10F43992.pdf

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