Vosseler besucht evangelische Kirchengemeinde Geldern

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Foto (CDU Geldern): v.l.n.r.: Joachim Erbach, Stefan Wolters, Pfarrer Ralf Streppel, Margret Vosseler, Johannes Leurs, Rüdiger Fuchs, Pfarrer Albrecht Mewes, Pfarrerin Sabine Heimann, Harald Hilgers, Udo Spelleken, Michael Möller

Im Rahmen ihres ersten offiziellen Besuchs in der Stadt Geldern freute sich die  CDU-Landtagsabgeordnete Margret Voßeler über die Einladung der evangelischen Kirchengemeinde. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Stefan Wolters hatten zum Dialog der Landtagsabgeordneten mit den Pfarrern Ralf Streppel und Albrecht Mewes, Pfarrerin Sabine Heimann sowie Vertretern des Presbyteriums im evangelischen Gemeindezentrum eingeladen.

Interessiert zeigte sich die bekennende Protestantin für die Geschichte der Gemeinde, die im Zuge der preußischen Herrschaft am Niederrhein im Jahre 1703 gegründet wurde. Auch die im Jahre 1412 fertig gestellte Heilig-Geist-Kirche hat mit drei Zerstörungen eine sehr turbulente Vergangenheit durchlebt.

Als Vorsitzende des Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend im Düsseldorfer Landtag standen vor allen Dingen Themen rund um Kindergarten, Kinderarmut sowie Angebote für Jugendlich und ihre Einbeziehung im Zentrum des Gesprächs. Kritisch beleuchtete Margret Vosseler die Anpassung des Kinderbildungsgesetztes (KiBiZ) seitens der Landesregierung. „Die Revision des KiBiZ ist halbherzig unternommen worden, um das Wahlversprechen einzulösen, das dritte Kindergartenjahr beitragsfrei zu stellen.“, sagte sie während des Gesprächs. Ihre Meinung sei es, dass die Revision zu einem späteren Zeitpunkt mit mehr Erfahrungswerten besser gewesen wäre, zumal anstelle eines beitragsfreien Kindergartenjahres die strukturelle und finanzielle Ausstattung der Einrichtungen in den Vordergrund stehen sollte. Die evangelische Kirchengemeinde beklagt in diesem Zusammenhang, dass aufgrund der Beschlüsse eine nachhaltige und langfristige Planung nicht gegeben ist. 

Beim Thema Kinderarmut besteht allgemein die Auffassung, dass aufgrund der niedrigen Arbeitslosenquote in Geldern grundsätzlich eine geringe existentiell bedrohliche Armut vorherrschen würde. Allerdings bedeutet Kinderarmut für die evangelische Kirchengemeinde nicht nur materielle Not, sondern auch das fehlende Angebot von geistiger, musischer und körperlicher Förderung im Elternhaus. Diese Problematik wäre in der Herzogstadt jedoch auch zu finden. Da im ländlichen Raum noch eine enge Verzahnung von Verwaltung sowie von freien und kirchlichen Institutionen gegeben ist, könnte hier gut geholfen werden.

Zum Abschluss überreichte Pfarrer Streppel das Buch zum 300-jährigen der evangelischen Kirchengemeinde im Jahre 2003. Margret Voßeler bedankte sich herzlich, als erste Landtagsabgeordnete von der evangelischen Kirchengemeinde empfangen worden zu sein.

Pressemitteilung des CDU-Stadtverbands Geldern 

 

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