117.000 Euro für Denkmalförderung im Kreis Kleve

Mit 117.000 Euro fördert das Land 2011 sieben denkmalpflegerische Maßnahmen im Kreis Kleve. Darüber hinaus habe das Land im Rahmen von Verpflichtungs-ermächtigungen Zuschüsse in Höhe von 35.000 Euro für 2012 für die Instandsetzung des Künstlerhauses Dierkes an der Gelderner Straße in Kevelaer sowie 75.000 Euro für 2013 für die Fortführung der Sanierung des Museums Kurhaus Kleve in Aussicht gestellt. Das berichten die CDU-Landtagsabgeordneten Margret Vosseler (Issum) und Manfred Palmen (Kleve) aus Düsseldorf. „Das Geld kommt aus dem Denkmalförderprogramm des Landes NRW für das Jahr 2011“ erläutert Palmen.

Nach Emmerich fließen 35.000 Euro für die Instandsetzung eines Wohnhauses mit Ladenlokal an der Steinstraße sowie 17.500 Euro als Pauschalzuweisung. Die Sanierung der Fassade von Schloss Bellinghoven in Rees wird mit 53.000 Euro gefördert.

Pauschalzuweisungen erhalten die Kommunen Goch (2.500 Euro), Kalkar (5.000 Euro), Rees (2.000 Euro) und Uedem (2.000 Euro).

„Heimat benötigt ein individuelles Gesicht", sagt Vosseler. "Nur das Zusammenspiel von Baudenkmälern und neuer Architektur schafft einen attraktiven öffentlichen Raum, mit dem sich die Bürgerinnen und Bürger identifizieren."

Palmen erinnert daran, dass die Vorgängerregierung unter dem Motto „Zukunft braucht Herkunft – Herkunft braucht Zukunft“  mit einem jährlichen Volumen von durchschnittlich 12,5 Millionen Euro mehr als 1.500 Baudenkmalprojekte in Nordrhein-Westfalen gefördert hat.

 

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