Erfahrungsbericht zum 4. Jugend-Landtag von Daniel Derix (Grieth)

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14. bis 16. Juli 2011 - Zum nunmehr vierten Mal fand in Düsseldorf der Jugend-Landtag statt. Wie bereits in den Jahren zuvor, nahmen 181 Jugendliche für 3 Tage die Plätze ihrer Abgeordneten ein und erfuhren hautnah, was es bedeutet, Landtagsabgeordnete/Landtagsabgeordneter zu sein.

Alles begann mit der Anreise am frühen Donnerstagnachmittag. Man traf bereits die ersten weiteren Jugend-Landtags-Abgeordneten (MdJL’s) oder hatte – wie ich - einen Fototermin mit den „echten“ Abgeordneten. Nachdem sich um spätestens 16.00 Uhr alle MdJL’s eingefunden hatten, wurden wir in den Plenarsaal geleitet, wo wir nun offiziell begrüßt wurden. Der Jugend-Landtag hatte begonnen. Man war bereits in die einzelnen Fraktionen unterteilt und wurde in Kleingruppen durch den Landtag geführt, bis sich alle schließlich wieder in ihren entsprechenden Fraktionssälen zusammengefunden haben. Nach einigen Wahlgängen, in denen einige Positionen besetzt wurden, begannen auch schon die Debatten. Dem Jugend-Landtag lagen zwei Anträge vor, über welche in den folgenden Tagen debattiert werden sollte. Der erste hatte das Thema „Alkoholkonsum einschränken“ und der zweite „Schule zukunftsfähig gestalten“. Je nachdem für welches Thema man eingeteilt war, setze man sich nun in Gruppen zusammen und hielt erste Debatten ab. Der Tag endete dann mit einem gemeinsamen Abendessen in der Landtagskantine und einem gemütlichen Zusammensitzen in der Jugendherberge.

In aller Frühe – nämlich um 8.00 Uhr morgens – begann schon der nächste aufregende Tag mit einem gemeinsamen Frühstück aller MdJL’s, welche anschließend gut gestärkt zusammen zum Landtag gelaufen sind zu den nächsten Fraktionssitzungen, in denen es wiederum um die bereits angesprochenen Themen ging. Nach langen und hitzigen Debatten gab es um 12.00 Uhr mittags wieder ein gemeinsames Essen in der Landtagskantine, welches uns gut vorbereitete auf die darauffolgenden Expertenanhörungen. Es galt nun auch die Meinungen einiger Personen zu hören, welche besser mit den Themen vertraut sind als wir. Im Anschluss folgten wieder Fraktionssitzungen, in denen wir nun Positionen beziehen und Stellungnahmen zu den Themen abgeben mussten, damit wir in den Ausschüssen über unsere Positionen tagen, beraten und beschließen konnten. Am Ende des Tages trafen wir uns noch einmal in den Fraktionen, bevor es gemeinsam zum Abendessen ging, welches mit einem tollen Abendprogramm ausgeschmückt wurde. Nach dem offiziellen Teil, so etwa gegen 22.00 Uhr, trafen wir uns noch mit einigen anderen Teilnehmern um den Abend noch in einer lustigen geselligen Runde zu verbringen.

Der dritte - und leider auch schon letzte - Tag, begann, wie bereits am Morgen zuvor, mit einem gemeinsamen Frühstück in der Jugendherberge und den anschließenden Fraktionssitzungen. Das aber wohl Interessanteste an diesem Tag war die Plenarsitzung. Nun galt es über alles, was in den vergangenen zwei Tagen debattiert und diskutiert wurde, im Plenum zu entscheiden. Am frühen Nachmittag war es dann auch schon vorbei. Jeder Teilnehmer des Jugend-Landtages wurde einzeln aufgerufen und bekam eine Urkunde sowie ein kleines Präsent. Zum Abschied gab es noch ein gemeinsames Mittagessen in der Landtagskantine, bevor sich unsere Wege wieder trennten.

Wenn ich nun diese drei, leider viel zu kurzen Tage rückblickend betrachte, so kann ich nur jedem, der wenigstens etwas Interesse an Politik hat, empfehlen, sich das Wort „Jugend-Landtag“ zu merken und sich für den 5. Jugendlandtag zu bewerben, denn ich bin mir sicher, auch dieser wird kommen! Es ist einfach eine ganz besondere Erfahrung und eine einzigartige Möglichkeit, Politik einmal aus einem vollkommen anderen Blickwinkel zu sehen! Und außerdem, wann kann man schon einmal 180 nette neue Leute auf einen Schlag kennen lernen? Wer weitere Fragen zu diesem Thema hat, kann sich gerne bei mir melden.

geschrieben von Daniel Derix, Teilnehmer des 4. Jugend-Landtages NRW für Margret Vosseler (CDU)

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