„Verbraucherbildung in Schulen ist Zufallssache“.

Kuh

Foto: Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW e. V

CDU-MdL Vosseler zur Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage zum Thema „Kinderwissen Landwirtschaft“: „Verbraucherbildung in Schulen ist Zufallssache“.

„Erfreulich, dass die Schulministerin wenigstens ihre tierkundlichen Kenntnisse vorangestellt hat“, kommentiert Margret Vosseler die Antwort der Landesregierung auf ihre Kleine Anfrage „Wie viele Zitzen hat das Euter einer Kuh?“ (Landtags-Drucksache 15/1669). „Denn ansonsten ist die Beantwortung 'am Thema vorbei' ", so Vosseler. Hintergrund der Anfrage ist die größtenteils realitätsfremde Wahrnehmung von Landwirtschaft, wie sie der Jugendreport Natur 2010 für Kinder und Jugendliche belegt hat. Für viele Kinder haben Kühe elf Zitzen und legen Hühner drei Eier am Tag. Dabei fällt der Wissensvorsprung von Land- gegenüber Stadtkindern nur gering aus. Margret Vosseler fragte nach, ob und wie Kinder und Jugendliche in der Schule landwirtschaftliche Kenntnisse erwerben. In drei der vier Antworten wiederholt Ministerin Löhrmann gebetsmühlenartig, dass die neuen „kompetenzorientierten Kernlehrpläne“ keine konkreten Vorgaben zu landwirtschaftlichen Inhalten mehr vorsehen. Das heißt im Klartext: „Verbraucherbildung in Schulen ist Zufallssache“.

Die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage lesen Sie hier:  MMD15-16691.pdf

 

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