CDU-MdL Rainer Deppe besucht Wildgänseäsungsflächen im Kreis Kleve

Deppe

Auf Einladung von Margret Vosseler MdL und dem CDU-Kreisagrarausschuss Kleve hat Rainer Deppe MdL, Sprecher des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, die Wildgänseäsungsflächen in Huisberden besucht, um den Kreis Kleve mit seiner Landwirtschaft, seinem Gartenbau und Naturschutz kennenzulernen.

Dr. Ulrich Werneke, Geschäftsführer des Naturschutzzentrums im Kreis Kleve stellte die Aktivitäten der Biologischen Station vor. Beim anschließenden Pressegespräch ging es darum, wie man die Fraßschäden, die vor allem durch die Scharen von Graugänsen entstehen, zu begrenzen sind. Das Problem, so Friedhelm Wiegersma, Vorsitzender des Kreisagrarausschusses, sei, dass sich die Graugänse, die im Kreis Kleve keine natürlichen Feinde haben, zu stark vermehren. Dies sei besonders problematisch, da mehr als die Hälfte der Fläche des Kreises als Schutzgebiet deklariert sei, was die Jagd auf Wildgänse erschwere.  Margret Voßeler MdL pflichtete ihm bei: „Die Graugänse verursachen bei der Ansaat große Teil- oder sogar Totalschäden, weil die Gänse nicht nur die Saat fressen oder verschmutzen, sondern auch den Boden verdichten. Eine bessere Entschädigungsregelung für die Land- und Gartenwirte muss her.“ Rainer Deppe MdL stellte fest: „Es ist notwendig, den Bestand an Graugänsen auf ein für den hiesigen Land- und Gartenbau verträgliches Maß zu reduzieren. Dafür muss die Gänsejagd zwangsläufig intensiviert werden.“ Als Alternativen nannte Deppe die Entnahme von Eiern aus Nestern oder großzügigere Entschädigungsregelungen für die Land- und Gartenwirte. „Gleichwohl“, fuhr  Deppe fort, „ist es schwierig, verstärkte Jagdaktivitäten mit Artenschutz und Naturschutz in Einklang zu bringen.“

Der Sprecher des CDU-Landwirtschaftsausschusses im Düsseldorfer Landtag bezog auch Stellung zum aktuellen Dioxin-Skandal, forderte ein Berufsverbot für diejenigen Lebensmittelproduzenten, die durch unverantwortliches Verhalten auffällig geworden sind und sprach sich im Zuge dessen auch für eine europaweit bindende Positivliste der als Tierfutter geeigneten Stoffe aus.

Am selben Tag besuchte Rainer Deppe MdL vormittags einen landwirtschaftlichen Betrieb in Wachtendonk. Thematisch ging es hierbei um die landwirtschaftliche und gewerbliche Tierhaltung. Im Anschluss an den Termin in Huisberden fand in Weeze eine Vorstandssitzung des Kreis Klever CDU-Agrarausschusses mit Margret Vosseler MdL, Rainer Deppe MdL und Paul Düllings statt.

Der Land- und Gartenbau macht zwölf Prozent der Wirtschaftskraft des Kreises Kleve aus. 15 Prozent der Beschäftigten im Kreis Kleve arbeiten in diesem Sektor.

 

Pressemitteilung des CDU-Kreisverbandes Kleve

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