Hochwasserschutz ist kein Spaß

„Die Aussage von Minister Remmel in der WAZ, dass ihm eine eigene Kontrollbehörde für die Deichkontrolle ‚Spaß machen‘ würde, ist nicht angemessen. Hochwasserschutz ist eine ernste Sache. Daher erwarte ich vom zuständigen Fachminister auch einen ernsthaften Umgang mit dem Thema. Minister Remmel sollte weniger darüber nachdenken, wie er sich neue Zuständigkeiten sichern und Behörden aufbauen kann, sondern wie der Hochwasserschutz effektiv verbessert werden kann.“ Das sagt Margret Vosseler, CDU-Landtagsabgeordnete und Mitglied im Umweltausschuss des Landtags.

Der Hochwasserschutz hat in den Jahren der CDU-geführten Landesregierung große Fortschritte gemacht. Mit der Umsetzung des Hochwasserschutzkonzeptes konnten bereits viele Deichkilometer saniert werden. Darüber hinaus wurden die Realisierung von Deichrückverlegungen, die Schaffung von Rückhalteräumen, die Ermittlung von Überschwemmungsgebieten, die Erarbeitung von Hochwassergefahrenkarten und die Aufstellung von Risikomanagementplänen vorangetrieben. Zudem wurde mit der Vorlage einer Strategie zur Anpassung an den Klimawandel durch den damaligen Minister Uhlenberg bereits im Jahr 2009 die Grundlage dafür gelegt, das Wissen über die regionalen Folgen des Klimawandels zu erweitern und Handlungsoptionen zu erarbeiten.

Vosseler: „Sowohl für den Hochwasserschutz als auch für die Anpassung an den Klimawandel hat die CDU-geführte Regierung langfristige Konzepte vorgelegt. Wir erwarten, dass auch die grün-rote Minderheitsregierung in Zukunft dem Schutz für die Menschen und für ihr Eigentum im dicht besiedelten und hoch industrialisierten Nordrhein-Westfalen vor Naturkatastrophen weiter einen hohen Stellenwert beimessen wird.“

Zusätzliche Informationen