CDU stellt "differenziertes Zweisäulenmodell vor" - "Schulen brauchen Verlässlichkeit."

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Die CDU-Landtagsfraktion hat in Zusammenarbeit mit der Kommunalpolitischen Vereinigung in acht schulpolitischen Regionalkonferenzen zwischen dem 9. November und 9. Dezember einen eigenen Diskussionsprozess mit der Basis geführt, um das Schulsystem demografiefest und planungssicher zu machen. Anlässlich einer Fachkonferenz „Beste Bildung an guten Schulen“ im Düsseldorfer Landtag am 18. Dezember hat die CDU nun ihr „differenzierten Zweisäulenmodell“ vorgestellt. Die erste Säule bildet das Gymnasium, das weiterhin ab Klasse fünf auf die Studierfähigkeit ausgerichtet sein soll. Daneben soll mit den „Sekundarschulen“ eine zweite Säule entstehen, die für den Beruf und die weitere Ausbildung qualifiziert. Diese ist unterteilt in Gesamt-, Real-, Haupt- und Verbundschulen. Die CDU wird auf die vorhandenen Stärken der Schulen setzen und diese weiterentwickeln.

„Unsere Schulen brauchen Verlässlichkeit und Ruhe. Reformorgien, wie wir sie unter Rot-Grün erleben, bieten keine Voraussetzung für qualitativ hochwertige Schulformen“, sagt Margret Vosseler mit Blick auf die von der Minderheitsregierung in der letzten Wochen beschlossenen Änderungen des Schulgesetzes. „In einer Kultur der Vielfalt und Anerkennung zählt neben der individuellen Förderung von Begabungen auch die Aus- und Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer. Daneben müssen ein bedarfsgerechter Ausbau des Ganztages und die Voraussetzungen für früheres gemeinsames Lernen in Kooperation mit Kindergärten und Grundschulen geschaffen werden“, so die Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend.

 Das Konzept der CDU-Landtagsfraktion soll Mitte Januar dem Landesvorstand vorgelegt werden. Beschlossen werden soll das Modell vom Landesparteitag im März.

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