Weiterbau der Ortsumgehung Kevelaer in Gefahr?

„Der Bau des zweiten Abschnitts der südlichen Umgehung (L 486n) zwischen der B 9 in Kevelaer und der A 57 ist eine dringende Entlastungsmaßnahme, insbesondere für die vom Verkehrslärm betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner der Rheinstraße in Kevelaer und entlang der Ortsdurchfahrt in Winnekendonk“, schreibt die CDU--Landtagsabgeordnete Margret Vosseler jetzt in einer „Kleinen Anfrage“ an den Landtag. Vosseler will wissen, wann die neue Landesregierung mit dem Baubeginn zur Weiterführung der Ortsumgehung Kevelaer im Zuge der L 486n rechnet.

 Hintergrund der parlamentarischen Initiative sind die Aussagen der rot-grünen Landesregierung zur Straßeninfrastruktur. Nach der Koalitionsvereinbarung sollen die finanziellen Mittel für die Landesstraßen ab dem Haushaltsjahr 2011 sukzessive deutlich zugunsten des Straßenerhalts umgeschichtet werden. Margret Vosseler fürchtet, dass durch die geplante Umschichtung der Haushaltsmittel die Realisierung der Ortsumgehung, die nach dem Landesstraßenausbauplan höchste Priorität hat, gefährdet ist.

 Welche finanziellen Mittel sind zur Realisierung der Planung der Ortsumgehung Kevelaer im Zuge der L 486 n (2. BA) in welchen Jahren voraussichtlich erforderlich? Welche Auswirkungen hat die Veranschlagung der Haushaltsmittel – vielleicht sogar in einem eventuellen Nachtragshaushalt 2010? - auf die weitere Realisierungsplanung? Das sind weitere Fragen, die Margret Vosseler beantwortet haben möchte.

 

Hier können Sie die Kleine Anfrage (Landtags-Drucksache 15/61) herunterladen:

http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD15-61.pdf

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